Alzheimer und Demenz – was tun?

Vergesslichkeit ist eine Laune der Natur, die jeder kennt. Verlegte Hausschlüssel oder Brillen, vergessene Geburtstage oder Termine…

Eine echte Demenz dagegen bezeichnet ein ganzes Muster von Symptomen.

Das Muster ist gekennzeichnet durch eine langsam fortschreitende Minderung der geistigen Leistungsfähigkeit und betrifft vor allem Gedächtnis,
Orientierung, Aufmerksamkeit, Denkvermögen, Sprachverständnis und Sprachausdruck. Die Beeinträchtigungen zeigen sich zunächst bei Alltagstätigkeiten
und später auch bei Verhaltensänderungen, wie Unruhe, Angst, aber auch Aggression und Depression sind möglich.

Welche Symptome im Vordergrund stehen,
hängt von den Bereichen im Gehirn ab, die besonders betroffen sind.

Demenz kann bei vielen Krankheiten vorkommen. Jeder Einzelfall ist anders und das Krankheitsbild verändert sich im Laufe der Zeit.

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Alzheimer ist die prominenteste und häufigste Form der Krankheit. Sie zählt zu den primären Demenzen, bei denen die Nervenzellen des Gehirns abgebaut werden. Eine andere häufige Form ist die vaskuläre Demenz. Hier werden die Hirnzellen aufgrund von Durchblutungsstörungen dauerhaft geschädigt. Sekundäre Demenzen können durch körperliche Erkrankungen entstehen und sind behandelbar. Dazu zählt auch Bluthochdruck, Diabetes und andere Stoffwechselstörungen.

Aus medizinischer Sicht gibt es aktuell wenig Hoffnung, denn es gibt bei primären Demenzen keine Heilung.
Es gilt, genau hinzuschauen und zu überlegen, was sinnvoll getan werden kann.

Neueste Informationen und weitreichende Erkenntnisse
zur Alzheimer Krankheit

finden Sie sehr ausführlich unter :
Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz
https://www.deutsche-alzheimer.de