MODELL I Bayern

 „Förderliche Faktoren für die Inklusion von Menschen mit Demenz
durch Gründung von ambulant betreuten Wohngemeinschaften
im ländlichen Bereich in Form von Genossenschaften“.

 

Dieses Modellprojekt wurde anteilig aus Mitteln der Arbeitsgemeinschaft der Pflegekassen in Bayern
und des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege gefördert.

Die Projektleitung hatte Petra Stragies für die Alzheimer Gesellschaft
in Kooperation mit Martin Okrslar für die MARO Genossenschaft
im Zeitraum 1.1.2013 bis 31.12.2015

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Zielsetzung des Modellprojektes:
„Selbst gestalten–regional investieren…“ .

Inklusion gilt dann als verwirklicht, wenn jeder Mensch in der Gesellschaft in seiner Individualität akzeptiert wird und die Möglichkeit zur umfänglichen Teilhabe an der Gesellschaft hat. Insbesondere das Krankheitsbild Demenz ist – trotz hoher medialer Präsenz – nach wie vor mit Tabus und Vorurteilen belegt.

Dieses Modellprojekt hat zum Ziel, durch Gründung von ambulant betreuten Wohngemeinschaften im Genossenschaftsmodell, die Akzeptanz einer Demenz–Wohngemeinschaft bei den Mitbürgern zu erhöhen und gleichzeitig die Vorurteile gegenüber Demenzkranken abzubauen. Dabei gilt es, gezielt die Dynamik von genossenschaftlichen Projekten zu erzeugen und zu nutzen, um diese Ziele zu erreichen. Das Projekt will somit eine Verbesserung der Inklusion von Demenzkranken im ländlichen Raum, das Mittel dazu ist die genossenschaftlich organisierte Wohngemeinschaft.

Der genossenschaftliche Gedanke besteht in der gegenseitigen wirtschaftlichen Förderung der Mitglieder. Das Modellprojekt überträgt diesen Gedanken auf die Gründung und Finanzierung von ambulant betreuten Wohngemeinschaften im ländlichen Raum: Menschen aus der Region übernehmen Verantwortung für sich selbst und für „ihre“ älteren – dementen Mitbürger. Mitglieder beteiligen sich mit großen und kleinen Beträgen an „ihrer“ Initiative und Mitbürger werden frühzeitig in die Entstehung des Projektes einbezogen. Eine Gemeinschaft trägt das Projekt inhaltlich und wirtschaftlich !

Das Modellprojekt geht neue Wege
Die aktuelle Entwicklung können Sie auf www.maro-zentrum.de beobachten